OP-Kittel & Bereichskleidung

OP-Kittel & Bereichskleidung

Der Transport von Krankheitserregern wird durch Flüssigkeiten begünstigt. So hat der amerikanische Arzt William C. Beck bereits 1952 die Verwendung von flüssigkeitsabweisenden OP-Kitteln gefordert. Es hat leider viele Jahre gedauert, bis der OP-Kittel, wie wir ihn heute kennen, seinen Siegeszug im OP gehalten hat. Ob zum einmaligen oder mehrmaligen Gebrauch ist der OP-Kittel heutiger Standards nicht nur flüssigkeitsabweisend, sondern bis zu einem bestimmten Druck auch flüssigkeitsdicht. Der OP-Kittel ist ein Medizinprodukt und hat die Aufgabe, die Verbreitung von Krankheitserregern auf die Operationswunden auf ein Mindestmaß herabzusetzen, mit dem Ziel, post-operative Wundinfektionen zu verhindern. Auch kann ein flüssigkeitsundurchlässiger OP-Kittel die Übertragung der im Blut des Patienten vorhandenen infektiösen Agenzien verringern.

WELCHE ANFORDERUNGEN HAT EIN OP-KITTEL ZU ERFÜLLEN?

Der OP-Kittel muss eine wirksame Keimbarriere bilden
Der OP-Kittel muss über entsprechende mechanische und funktionale Eigenschaften verfügen
Das Material und die Ausführung müssen so beschaffen sein, dass sie die Partikelabgabe auf ein Minimum reduzieren
Und selbstverständlich muss ein OP-Kittel steril sein
Bemerkung: In der Europäischen Normenreihe DIN EN 13795 werden diese Anforderungen genau definiert